BIG‡BRAVE + MIIRA

Freitag, 13.04.2018 – Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:30 Uhr 🎸


BIG‡BRAVE
Ungemein guter, ultra-heavy Drone/Doom/Sludge-Rock, Slowcore (Southern Lord, Montreal)
MIIRA
Droniger Post-Rock mit Hang zum Ambient und Resten von Psych und Post-Hardcore


Zentralcafé
Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 12-14€, Vorverkauf 12€ zzgl. Gebühr (VVK-Link)
Vormerken und Freund*innen einladen: facebook
BIG‡BRAVE
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Seit 2012 gibt es BIG‡BRAVE schon, eine Band aus Montreal, die für wahrhaft schwergewichtigen Zeitlupen-Rock steht, für Sludge, Minimalismus, Slowcore, irgendwo Richtung GODSPEED! YOU BLACK EMPEROR, SHELLAC, SUNN O))) und SWANS. Heavy experimental Rock von Leuten, die schon auch das Feingefühl für doomige Drones und ausgefeilte Feedbackorgien haben.

Neben doomiger Rhythmik, grollenden Drones und beißendem Gitarrenfeedback als integralem Bestandteil des Klangspektrums sticht vor allem die Stimme von Robin Wattie hervor und macht den Sound von BIG‡BRAVE so unverwechselbar. Diese arbeitet mehr mit Ausdruck und Emotion denn mit klassischen Melodielinien, was auf der einen Seite in ihren introvertierteren, fast lieblichen Momenten einen spannenden Kontrapunkt zur dystopischen Instrumentierung darstellt, sich aber insgesamt absolut harmonisch in den eher atonalen Sound der Band einfügt.

Ohnehin spielt Dynamik bei ihnen eine kritische Rolle: mal dominiert das zäh und stoisch groovende Schlagzeug, mal frönen die Gitarren solistisch ausufernden Drones, bis wieder die Vocals im Zentrum des Geschehens stehen – und alles das, ohne sich davor zu scheuen, auch Stille ihren Platz einzuräumen. BIG‡BRAVE erforscht die Möglichkeiten wie eine Band klingen kann, während sie konstant den Charakteristika von Songstruktur und -form widersteht – spektakulärer, invertierter Rock, der um einige Größenordnungen fetter klingt, als man es einem Trio zutrauen würde.

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Miira ist ein Post-Rock-Duo aus Nürnberg. Wütende Berge türmen sich auf – ein einfaches sich wiederholen, sich drehen, sich steigern. Scheitern und sich abwenden. Verstärkerwände laufen über. Zerfledderte Psychedelic-Riffs suchen einen Anfang. Irgendwo unten brodelt etwas lautes.

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