Hildegard von Binge Drinking + Mount Logan

Donnerstag, 30.11.2017 – Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr ūüéł


HILDEGARD VON BINGE DRINKING
Das grandiose Synth-Postpunk-Krautrock-Kraut-Nonnen Duo
MOUNT LOGAN
Zwölfton-Noise-Punk РMotörhead meets Captain Beefheart

Zentralcafé

Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 9 und 11 Euro
Vormerken und Freund*innen einladen: facebook
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Jesus ist tot. Punk auch. Und selbst wenn’s Spinner gibt, die das leugnen: Deal with it. Machen Hildegard von Binge Drinking ja auch. Von Punk ist nur das Skelett √ľbrig, das Direkte, die Wut – nicht das Wiederk√§uen des immer gleichen Einheitsbreis und der Glaube daran, dass kurz nach Discharge die Geschichte aufgeh√∂rt hat. Apropos Glaube: Der war noch nie in the mix. Daf√ľr Krautrock oder zumindest heilsame Essenzen davon: Schlagzeug motorisch. Synthiel√§ufe von hier bis Wolperath. Und der Vocoder, der schon bei Kraftwerk aus dem mittelm√§√üigen S√§nger Ralf H√ľtter den grandiosen S√§nger Ralf H√ľtter gemacht hat.

Jetzt also, nach 70 Shows zwischen Fusion, Christopher Street Day und franz√∂sischem Bierfest: Deb√ľtalbum. Namens ‚ÄěHildegard von Binge Drinking‚Äú und zum Thema Schlaf. Ein Soundtrack der Tr√§ume – aber eher solcher, die man hat, wenn man betrunken unter einem flackernden Deckenlicht einschl√§ft: kalter Schwei√ü, unkontrollierbares Muskelzucken, nerv√∂ses Aufschrecken – und die Frage, ob dieser Alptraum Realit√§t ist oder diese Realit√§t der Alptraum. Fallen. Immer wieder Fallen. Aber auch √ľber Schlaf als letzten R√ľckzugsort vor diesem Alptraum Realit√§t. Fluchten. Immer wieder Fluchten. Tempor√§r. Oder auch dauerhaft, siehe ‚ÄěDeath‚Äú.

Wie das klingt? Kalt, wie sowjetischer New Wave aus den 80ern. Aus einer Zeit, als die Welt noch unterging. K√ľnstlich, wie Synthesizer eben klingen – oder besser: wie ein Synthesizer eben klingt, schlie√ülich ist es nur einer. Authentizit√§t ist √ľberbewertet, analog sowieso. Kompakt, weil es doch nur ein Duo ist. Auch wenn sich diese Ch√∂re nach mehr anh√∂ren.
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In ihrem 13. Jahr machen MOUNT LOGAN mittlerweile so eine Art 12-Ton-Noise-Punk. Man k√∂nnte auch sagen: MOT√ĖRHEAD trifft CAPTAIN BEEFHEART. Jedenfalls scheppert’s ordentlich und das TRUST meint: „Klasse gemacht.“ Das neue Album hei√üt TRIPLE FUCK YOU! und genau so klingt es auch.

„Jazz-Sprengsel, Rockabilly-Bruchteile, Post-Punk-Fragmente. Irgendwo zwischen unnahbar, entfremdet und faszinierend vertraut. Klasse gemacht.“ (TRUST)

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