Moor Mother + The Kominas + OK Decay + Sissy Bass

Freitag, 11.08.2017 – Einlass 21:00, Beginn 21:30 Uhr 🎤🎸🎧
Rap mit der Wut von Punk im Bauch und dem afrofuturistischen und improvisatorischen Geist von Sun Ra im Kopf
Musikperformance im Gewand einer Lo-Fi Teezeremonie, verstärkt mit einer extra Portion DIY-Punk Spirit und viel Liebe zum Hörspiel
Bollywood-Punk, Pop-Punk, 77er Hardcore, Punjabi Folk, Disco, Surf & Garage Rock, Dub, Taqwacore
Grime, House, Beats, Garage, Trap, RnB, Labourwave
eve massacre djing

DER SUPERDUPER FAHRPLAN FÜR DIESE NACHT:
21:15 MOOR MOTHER – Q&A
Künstlerinnengespräch mit Tobias Lindemann (Salon der unerfüllten Wünsche, Casablanca Kino)
22:00 OK DECAY – live
22:45 KOMINAS – live
23:30 MOOR MOTHER – live
danach SISSY BASS party djing w/ eve massacre


Zentralcafé, Eintritt: 16€ Abendkasse / 13€ Vorverkauf zzgl. Gebühr (VVK-Link)

MOOR MOTHER Homepage Facebook YouTube Bandcamp Soundcloud

MOOR MOTHERs Musik, oft schroff und seltsam, vereint die aus dem Bauch kommende Wut des Punks mit dem umfassenden improvisatorischen Geist eines Sun Ras. Das Album ist Protest und Zeitreise zugleich, eine Sammlung von Sounds, die an sich schon Events sind und Geschichten erzählen. Fetish Bones ist nicht dazu geschaffen, um beim Vergessen zu helfen. Es ist dafür da, an Ungerechtigkeiten zu erinnern und an positiven Veränderungen mitzuwirken.

Die Musikerin, Künstlerin und Aktivistin Camae Ayewa aus Philadelphia, die unter dem Namen MOOR MOTHER auftritt, hat mit Fetish Bones, letztes Jahr ihr gefeiertes Debütalbum auf Don Giovanni Records herausgebracht. Es enthält 13 Songs, die in Camaes Heim-Studio konzipiert und mit verschiedenen Geräten, Außenaufnahmen und analogen Krachmachern aufgenommen wurden. Heuer kommt schon ein Nachfolger – wir sind gespannt!

Als profilierte Stimme der Kunstgemeinschaft Philadelphias, hat Camae seit 2012 über ein Dutzend EPs digital veröffentlicht. Zusätzlich hat sie in einer Punkband performt, The Mighty Paradocs, und ist außerdem Mitbegründerin der Rockers! Philly, einer Event Serie und Festival, das sich auf Randgruppenkünstler fokussiert. Erst kürzlich ist sie als aktives Mitglied des Black Quantum Futurism Collective, auch durch ein literarische und künstlerische Kollaboration mit Rasheedah Philips (The Afrofuturist Affair) in Erscheinung getreten, und einer ihrer Workshops für dieses afrofuturistische Kollektiv heißt DIY Time Travel und dreht sich um das, was sie auch mit ihrer Musik tut: (schwarzen) Menschen zu helfen sich eine Zukunft vorzustellen.

“Fetish Bones is her masterclass on creating a sensory experience that interrogates your complicity, pushing you through a door that sends you hurtling through time.” – PITCHFORK

“Moor Mother might be the most radical – even the most useful – Afrofuturist artist to emerge for years. Fetish Bones works not just as an atlas and an archive but as a mausoleum, housing the bones of those who have fallen along a bloody trail stretching all the way back to 1886.” – WIRE

“Her music is deliberately raw and unfiltered, like human feelings”– FADER

OK DECAY

OK DECAY
(Gülcan Turna // Moni Kliche | Queerthing // Rag*Treasure | beißpony // Klaus Erich Dietl | Splittergruppe)

OK DECAY tauchen gerne unter – mitten ins Unbehagen. Sie kratzen an ihren Berührungsängsten und bringen eigene Unsicherheiten zur Sprache. Kennengelernt haben sich die vier im Umfeld von ALLIGATOR GOZAIMASU – ein kollaboratives Musikprojekt mit Künstler*innen aus Japan, Brasilien, Großbritannien, Hawaii, Südafrika, der Ukraine und der Türkei.
Moni Kliche ist mit ihrer Veranstaltungsreihe Queerthing tief in Münchens LGBTI* Community verwurzelt. Klaus Erich Dietl ist Filmemacher und komponiert Hörspielmusik. Ihm macht es Spaß, neue Wege zu suchen, um vorherrschende Erzählstrukturen aufzubrechen. Gülcan Turna liebt die Reibung mit Sprache. Sie changiert in ihren Lyrics zwischen Türkisch und Deutsch. Aus Misssverständnissen ergeben sich neue Bedeutungsebenen. Stephanie Müller von beißpony antwortet mit Klang- und Krachkompositionen. Eine Musikperformance im Gewand einer Lo-Fi Teezeremonie, verstärkt mit einer extra Portion DIY-Punk Spirit und viel Liebe zum Hörspiel. Dissonanzen kratzen an Sprachbarrieren. Der Mundschutz löst sich auf. Der Bildschirm beginnt zu flimmern.

THE KOMINAS
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THE KOMINAS fanden 2005 als selbsterfundene Bollywood Punk-Band zusammen. Inzwischen ist ihr Sound eine wilde (!) Mischung aus 1977er-Ära Hardcore, Pop-Punk, Taqwacore, Punjabi Folk, Surf- & Garage-Rock, Disco, Grunge, Desi-Punk, Reggae und Dub – Post-Colonial Punk quasi. Ihre Texte sind höchstpolitisch, gehüllt in Humor, Wut und eine Liebe zum Absurden – in bester Punk-Tradition.

Ihre Songs versuchen einen Tacken Veränderung, eine andere Perspektive, in eine vorherrschend weiße (Punk-)Kultur zu bringen und gleichzeitig einen Raum zu schaffen, in dem sich „listeners of color“ sicher vergnügen können. Sie sind schon quer durch die USA, Kanada und Europa getourt und ihre Aufnahmen für die BBC haben der band auch viele Fans in Südasien eingebracht.

“THE KOMINAS aren’t from this world but they’ve learned to deal with its problems. They’ve been described as weird brown guys in a punk band, but really they are just trying to help themselves feel better. Maybe they can help you too.”

THE KOMINAS sind Freunde von MOOR MOTHER, die uns fragte, ob wir sie nicht an diesem Abend dazu einladen könnten, weil sie da eh noch eine Tourlücke haben, und wir freuen uns sehr, dasss es nun wirklich klappt!

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