Liveclip von DREAM KOALA im Zentralcafé und Lesetipps zum Comeback des Vinyls und zum Ende des Loudness War

Wer noch mal kurz in Erinnerungen an das DREAM KOALA Konzert im Dezember im Zentralcafé schwelgen möchte: Hier ein kleiner Liveclip.

Vinyl’s difficult comeback

Der Musiktonträger in seiner nostalgischsten Form, Vinyl, erfuhr letztes Jahr in den USA eine 40%ige und in UK sogar eine 50%ige Steigerung der Nachfrage. John Harris nahm dies zum Anlass, mal für den Guardian bei Optimal vorbeizuschauen und er erzählt davon, was für ein Risiko es für das Presswerk war, sich in einer Zeit, in der die dafür nötigen Maschinen nicht mehr hergestellt werden und es immer schwieriger wird, an Ersatzteile zu kommen, trotzdem auf Vinyl zu setzen. Außerdem führte er ein Gespräch über die Faszination dieses Lieblingsmedium mit Colleen Murphy (Cosmo, Bitches Brew), einer langjährigen Freundin Mancusos, die seine soundverliebten Loft-Parties nach London brachte.

Then as now, many of its staff – from those who pressed and packed the records to its senior management – were former East German nationals, with vivid memories of life under communism. For them, the advent of the CD had coincided with the last phase of the cold war, so that those little silver discs became a byword for western aspiration, and the kind of technological progress the eastern bloc could not get near (in the GDR, Peter Runge told me, the authorities had approved the release of just three CDs, all of which were produced in the former Czechoslovakia).

 

“The other thing with vinyl is, you have to interact with it. You have to engage,” Murphy continued. “You’ve got to flip it. A CD, you can stick in, and walk away, and it turns itself off. But you have to be with a record, sitting in the room. You can’t, like, make dinner. It forces you to listen.”

 

On the “Loudness War” In Music & What It Tells Us About “Loud Voices” On Social Media

Dieser Text von Robin James ist ein wenig nerdiger zu lesen, aber ist ein großartiger Read, der zeigt, wie sich manche Phänomene auf ganz verschiedenen Ebenen der Gesellschaft äußern. Der freie Raum, der Luft zum Atmen lässt, zeigt sich zum Beispiel sowohl in Freizeitbeschäftigungen wie Yoga und Wellness, um zur Ruhe zu kommen, für die, die es sich leisten können, wie es sich auch in der Musik zeigt, die weg geht von den Loudness Wars der Nuller Jahre, in auf Musik so viel Kompressor wie nur möglich gepackt wurde. Aber lest selbst.

Dynamic compression and range isn’t just about music, or hearing, or audio engineering. The aesthetic and technical issues in the compression-vs-range debate are local manifestations of broader values, ideals, and norms. The era of YOLO is over. Dynamic range, or the ability to responsively attune oneself to variable conditions and express a spectrum of intensity is generally thought to be more “healthy” than full-throttle maximalization–this is why there are things like “digital detox” practices and rhetoric about “work/life balance” and so on.

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