musikvereinnews!
Seid gegrüßt,
diese Woche preschen wir endlich mal wieder quer durch alle Geschmäcker: Am Mittwoch, 4.11., geht’s mit einem der entertainendsten und alles andere als gewöhnlichem Hiphop los: THEMSELVES, das legendäre Indie-HipHop-Duo Jel und Dose-One, die ihr vielleicht auch von 13 & GOD oder SUBTLE her kennt. Nerd-Rap vom Allerfeinsten. Als Support gibt’s SCHIMMY YAW, der passenderweise auch im musikalischen Feld zwischen WHY? und THE NOTWIST herumspukt.
Freitag laden dann Sascha und Markus alias HERR ÄRMEL und AZZIROKKO zu einer Elektro-Party ein: ‘OH NO, NOT AGAIN!’
Am Sonntag, den 08.11., begrüßen wir gleich zwei internationale Bands: Carla Bozulich’s EVANGELISTA, eine der ganz großen Stimmen in Sachen existenzialistische Rockmusik; mit Elementen aus Americana, Punk, Blues und No Wave; Nähe zu Nick Cave und Patti Smith, mit einer ähnlich explosiven Livepräsenz. Und wenn eine Musikerin schon sowohl mit WILLIE NELSON als auch mit GODSPEED YOU BLACK EMPEROR kollaboriert hat, das will schon was heißen. Den Abend wird um 21 Uhr eine ebenso stilsichere Band eröffnen: THE CHAP aus London, die sich vom sleazy minimalitischen Rock, der sie schon vor Jahren auf die Playlist eines EROL ALKAN brachte, inzwischen zu einer fantastischen Patchwork-Pop Band entwickelt haben: meta-slick und fake-verbindlich, mit filigraner Elektronik im Stile der frühen HOT CHIP.
Neues gibt’s diese Woche nur eins zu melden: Am 18.12. laden Quirin und Eve Massacre zur 7. von insgesamt 11 KILL THE POOR Parties. Dank der Nähe zu Weihnachten, und weil’s heuer weder ein X-Mess Dancing noch einen Musikvereinweihnachtsmarkt geben wird, feiern sie diese Nacht im Zeichen des Fests des Hasses, denn für ein Fest der Liebe ist dieses Jahr zu viel Schreckliches vorgefallen. Von der Quelle-Pleite bis zum Fast-Aussterben des Auerhuhns wollen wir gemeinsam ausgelassen feiernd alles in Grund und Boden hassen was uns das Leben schwer macht. Geld gehört auch dazu, deswegen wird der Eintritt frei sein. Und es wird ein ‘Hass-Wichteln‘ geben, bei dem ihr euch besonders widerliche und erbärmliche Geschenke zuwichteln könnt. Anmelden könnt ihr euch dafür ab sofort entweder über myspace bei www.myspace.com/killthepoorparty oder per Mail an sigh@evemassacre.de
Aber zurück zu dieser wonnigen Woche:
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THEMSELVES
SCHIMMY YAW
Mittwoch, 4.November
Zentralcafé K4 21 Uhr
9 Euro zzgl. VVK-Gebühr / Abendkasse 12 Euro

Nach 6 Jahren Pause sind THEMSELVES, die sicher zur Speerspitze des anspruchsvollen Hip Hop gehören, mit dem neuen Album „Crownsdown“ zurück. Von vielen lange erwartet und auch zu Recht gefeiert. Dose One und Jel verfolgen hier zwar den Archetypus einer Hiphopscheibe mit einem Diss-Song, einem Story Rap, einem Bootleggers-passt auf-Piece, einem Don’t fuck with my DJ- Stück, einem gangsta-Stück etc., machen das aber auf so innovative Weise, dass man von einer neuen Ebene sprechen muss. Die Raps hier sind so schnell wie Blitze, die Sounds elektronisch-düster-dubbig, die verwendeten Effekte reichen von Warp-Wizardry bis Timbaland-Eleganz. Das Adrenalin sprudelt bei soviel Power, Futurismus und Überraschungspotential. Top!
www.myspace.com/themselves
SCHIMMY YAW führt den Kampf zwischen Track und Song in die nächste Runde. Mit Sampler und Glockenspiel verhilft der Vokalist mal der einen mal der anderen Seite zu einem kurzfristigen Übergewicht. Der ultimative Verräter von Hip Hop, Elektro, Noise und Songwriting.
www.myspace.com/schimmyyaw
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OH NO, NOT AGAIN!
Freitag, 06.November
Zentralcafé K4
22 Uhr
3 Euro

Electronica/Dubstep/Baile/Indie-Disco mit den DJs Herr Ärmel + Azzirokko.
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Carla Bozulich’s EVANGELISTA
THE CHAP
Sonntag, 8.November
Zentralcafé K4
21 Uhr
Abendkasse 10 Euro

Düster und abgründig sind die Songs, die CARLA BOZULICH für ihre Band EVANGELISTA schreibt und mit einer der außergewöhnlichsten Stimmen im Independent Rock vorträgt. Eine Art existenzialistische, radikale Rockmusik, die die Untiefen der Seele und des Lebens auslotet. Angereichert mit Elementen aus Punk, Americana, Industrial, No Wave und Blues beschreiten die Songs von Evangelista Grenzland. Gesampelte Soundsplitter treffen auf expressives Gitarrenspiel, Streicherarrangements werden von geräuschigen Schlagzeugparts untermalt. Bozulichs Gothic-Balladen sind wehmütig und verzweifeflt, die Rocksongs kommen aggressiv und leidenschaftlich direkt aus den dunkelsten Winkeln des Herzen. Man könnte sie als weibliche Gegenspielerin von Nick Cave sehen, Einflüsse von Patti Smith und Lydia Lunch lassen sich nicht verbergen und PJ Harvey könnte sicher als Referenzpunkt gelten, wenn Carla Bozulich nicht schon viel länger als diese Musik machen würde. Neben ihr als Sängerin und Songwriterin gehören die Bassistin Tara Barnes und der Keyboarder Dominic Cramp fest zum EVANGELISTA-Line Up, immer wieder von Mitgliedern anderer Bands unterstützt und ergänzt.
CARLA BOZULICH’s musikalische Reise begann bereits in den 80er Jahren und EVANGELISTA ist der vorläufige Endpunkt einer außergewöhnlichen Musikerinnenbiographie. Geboren in New York, aufgewachsen in Kalifornien, nahm sie bereits mit 18 Jahren mit ihrer damaligen Band Invisible Chains ihre erste Platte für das Label der MINUTEMEN, New Alliance, auf. Anfang der 90er gründete sie Ethyl Meatplow, ein radikales No-Wave/Post-Industrial-Projekt in der Nachfolge von Lydia Lunch oder Swans. Ab 1994 widmete sie sich ihrer neuen Band, THE GERALDINE FIBBERS, die mit ihrem rootsigen, punkigen Gitarrenrock zu einer Kultband in den USA wurden. Aus dieser Zeit resultierte auch ihre Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Nels Cline (später u. a. bei Wilco) mit dem sie etliche Solo- und Kollaborations-Projekte umsetzte. Für großes Aufsehen sorgte ihre eigenwillige Adaption des Willie Nelson-Albums „Red Headed Stranger“, an der WILLIE NELSON selbst als Gast auf einigen Songs mitwirkte. Noch aus Geraldine Fibbers-Zeiten hatte CARLA BOZULICH Kontakt zum kanadischen Label CONSTELLATION und den dort vertretenen Bands. Die Verbindung führte zur Aufnahme des Albums „Evangelista“, das unter Mitwirkung etlicher MusikerInnen von A SILVER MT. ZION und GODSPEED YOU BLACK EMPEROR! entstand und von der Kritik im Jahr 2006 gefeiert wurde (u. a. Platz 4 in den The Wire-Jahrescharts und in der persönlichen Jahres-Top 5 von Martin Büsser). Der Albumtitel fungiert inzwischen als Bandname. Nach dem 2008er Album „Hello Voyager“ erscheint im Oktober 2009 die neue LP „Prince Of Truth“ abermals bei CONSTELLATION Records.
www.myspace.com/carlabozulich

Mit ihrem dritten Longplayer „Mega Breakfast“ ist dem Londoner Modern-Pop-Quartett THE CHAP, betitelt nach dem gleichnamigen Magazin for modern Gentlemen, ein Album zwischen eingängigen Popsongs mit filigraner Elektronik und witzig-intelligenten Lyrics gelungen, worauf sie sich aus diversen Genres und Epochen der Musikgeschichte bedienen und ihren ganz eigenen Patchwork-Style kreieren. Vielleicht vergleichbar mit dem Debut von HOT CHIP, das nicht die grossen, offensichtlichen Hits liefert, aber subtil verführt. Seit Jahren machen die meist vier multinationalen Musiker – eine Dame mit drei Herren, unter denen sich auch JOHANNES VON WEIZSÄCKER, Großneffe des deutschen Ex-Bundespräsidenten an Gesang und Gitarre befindet, dazu kommt Keyboard, Schlagzeug, Bass, Cello, Violine – Musik, wurden von Artists wie JOAKIM, HOT CHIP oder PIER BUCCI geremixt und schätzen „good cinema, art and literature“. Daneben gehen sie im Alltag Jobs wie „Unterricht in Moderner Komposition, Marktforschungsinterviews, Tourmanagement, Musiktherapie, Musikjournalismus, Java-Script-Programmierung, Jinglekomposition, Klavierunterricht und Cocktails mixen“ nach. In USA erschien Mega Breakfast auf dem GHOSTLY INTERNATIONAL Label, wo u.a. auch Matthew Dear oder Lusine beheimatet sind.
www.myspace.com/thechap
* _ *
Die kleine Vorschau:
13.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 5€ – Erlös der Nacht wird RADIO Z gespendet!
SUB:CITY – Dubstep und Future Bass Music
DJs: SELFINTOXICATED + TOBI L + special guest
Mehr Info

15.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 5€
„EMO – Porträt einer Szene“ (Ventil Verlag)
Lesung/Buchvorstellung mit
MARTIN BÜSSER
Mehr Info

25.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 6€
DANCE YOURSELF TO DEATH
LONSKI & CLASSEN
DJs: MO & MAGGIE (WE ARE YOUR FRIENDS)
Mehr Info
26.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 12€
BURIED INSIDE
TOMBS
Mehr Info
27.11. Zentralcafe K4 22 Uhr 4€
ORCHID
DJs: EVE MASSACRE + SMARTNOB
Mehr Info
01.12. Zentralcafe K4 21 Uhr
BRIGHTBLACK MORNING LIGHT
RIO EN MEDIO
10.12. Zentralcafe K4 21 Uhr
KREIDLER
AU
12.12. Zentralcafe K4 22 Uhr
IT’S THE BEAT
mit den Live Acts:
HAWNAY TROOF
BANG BANG ECHE
und den DJs:
MOON TIARA ACTION DJ Team
ANTARES
EVE MASSACRE
18.12. Zentralcafe K4 22 Uhr Eintritt frei
KILL THE POOR – „Der Hass.“
No. 7 of the 11 point program to destroy boredom in dance music
DJs: QUIRIN + EVE MASSACRE
19.12. im K4 Festsaal 22 Uhr
BUCOVINA CLUB
DJ: SHANTEL
19.12.in der DESI
DIE GOLDENEN ZITRONEN
ROCKFORMATION DISCOKUGEL
(Kooperation von Desi, E-Werk und Musikverein)
25.12. Zentralcafe K4 22 Uhr
CONFUSED
DJ: STEFAN WAGNER
30.12. Zentralcafe K4 21 Uhr
RANTANPLAN
31.12. Zentralcafe K4
MV SILVESTERPARTY
27.03. Zentralcafe K4
IT’S THE BEAT mit
ROBOT KOCH (Liveset)
+ DJs
09.01. Zentralcafe K4
URCHIN AID Benefiz-Festival
09.04. Zentralcafe K4
BULLETMONKS
08.06. Zentralcafe K4
DYSRHYTHMIA
* _ *
www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
*
wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
* °°° *
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Tags: Evangelista, Schimmy Yaw, The Chap, Themselves
musikvereinnews!
Seid gegrüßt!
Am Freitag, 30.10. macht das Künstlerkollektiv qjOchÖ einen Abstecher ins Zentralcafe, und zwar in Form von GUY BORED und MAY HE HETAL: 2x elektronische Musik aus Linz – experimentell und trotzdem tanzbar, die Einflüsse reichen von Acid bis Dubstep. Dazu gibt’s DJs, JOOL von ELEKTRONISCH ROCKEN und HYNER von MAOS RACHE.

Zwei Neuigkeiten gibt’s auch: Am 25.11. freuen wir uns, dass nun bei den Indiepop-Queers von DANCE YOURSELF TO DEATH noch LONSKI & CLASSEN mitspielen: Elegischer Pop mit leichten Anleihen bei Bands wie Radiohead und Sea and Cake. Und am 9.4. nächstes Jahres beehren uns die BULLETMONKS ein weiteres Mal: tight as fuck Hardrock Richtung Danko Jones, Motörhead oder Guns’n'Roses, aber mit wesentlich weniger antiquierter Attitüde als letztere beide. Und am 9.1. gibt’s ein Benefiz-Festival für Straßenkinder in Ecuador: URCHIN AID, organisiert von zwei Neuzugängen im Musikverein: Vero und Sophie. Mehr Infos dazu gibt’s demnächst, jetzt aber erst Mal zurück in die Gegenwart:
* _ *
GUY BORED
MAY HE HETAL
+ DJ JOOL (Pumping Velvet/Elektronisch Rocken)
+ DJ HYNER (Maos Rache)
Freitag, 30.Oktober Zentralcafé K4 22 Uhr 5 Euro
www.qujochoe.org/hub
Die österreichische Stadt Linz hat ein provinzielles Image, bei uns noch mehr als in der Heimat wo man immerhin drittgrößte Stadt ist. Dabei völlig zu Unrecht, ist Linz doch seit 30 Jahren Heimat für das weltweit beachtete „Ars Electronica„-Festival, dass sich digitaler Kunst in allen Formen widmet. Die jährliche Veranstaltung geht an der heimischen Szene nicht spurlos vorbei, entsprechend gibt es viele KünstlerInnen, Initiativen und Kollektive, die mit elektronischen Mitteln ihre eigene musikalische Subkultur erschaffen. Eine solche Initiative ist das Künstlerkollektiv qujOchÖ, das seit 2001 existiert. Mit Aktionen und Veranstaltungen auf verschiedenen Ebenen hat sich die Gruppe in Österreich bereits einen (skandalumwitterten) Namen gemacht. Nun begibt sich qujOchÖ ein weiteres Mal ins Exil, diesmal für einen Abend nach Nürnberg mit folgenden Live-Acts:
GUY BORED bringt Acid mit. Die Linzer Elektronik-Tüftler und Knopferldreher Andreas Kurz (auch bekannt als Washer) und Andre Zogholy haben sich dem 303-Gezwitscher in einer modernisierten Inkarnation verschrieben. Ihre analog erzeugten Tracks haben die letzten 15 Jahre Musikevolution nicht verpasst. Mit tiefen Bässen geht es auch mal Richtung Dubstep, stumpfe Sinus-Sounds lassen gelegentlich an Pan Sonic denken. Ihre Live-Sets sind schier endlose, sich kontinuierlich bis zum Höhepunkt aufbauende Maschinen-Jams. Dass ihre Name sich vom situationistischen Künstler und Theoretiker Guy Debord ableitet führt bei solch schweißtreibender Musik also eher in die Irre.
www.myspace.com/guybored
Seit 2004 sind Clemens Mairhofer, Lucas Norer und Sebastian Six als Künstlergruppe FAXEN aktiv. Ihr musikalisches Standbein heisst MAY HE HETAL? und wer jetzt an Heavy Metal denkt liegt falsch. Passend wäre eher heavy electronics, denn MAY HE HETAL? überlassen vieles dem Zufall. Keyboards werden manipuliert (Stichwort: Circuit-Bending) und Interfaces schnell mal selbst gebaut, damit das Herumexperimentieren nicht langweilig wird. Vinylplatten, Fieldrecordings und allerlei elektronischer Kram wird zur Klangerzeugung herangezogen. Doch in Beliebigkeit driftet hier nichts ab, sondern wird geschmackssicher und mit einem Händchen für den richtigen Spannungsbogen zusammengefügt.
www.myspace.com/mayhehetal
* _ *
Die kleine Vorschau:

04.11. Zentralcafe K4 21 Uhr
9 Euro zzgl. VVK-Gebühr / Abendkasse 12 Euro
THEMSELVES
USA, Anticon, auch bei 13&God – Legendäres Hip-Hop-Duo mit verspielt anspruchsvoller Elektronika
SCHIMMY YAW
Nürnberg, Multiinstrumentelles von der Pop-Spielwiese zwischen Why? und The Notwist
Mehr Info

06.11. Zentralcafe K4 22 Uhr 3€
OH NO, NOT AGAIN!
Electronica/Dubstep/Baile/Indie-Disco
DJs: AZZIROKKO + HERR ÄRMEL
Mehr Info
08.11. Zentralcafe K4 21 Uhr
8 Euro zzgl. VVK-Gebühr / Abendkasse 10 Euro
Carla Bozulich’s EVANGELISTA
THE CHAP
Mehr Info
13.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 5€ – Erlös der Nacht wird RADIO Z gespendet!
SUB:CITY – Dubstep und Future Bass Music
DJs: SELFINTOXICATED + TOBI L + special guest
Mehr Info
15.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 5€
„EMO – Porträt einer Szene“ (Ventil Verlag)
Lesung/Buchvorstellung mit
MARTIN BÜSSER
Mehr Info
25.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 6€
DANCE YOURSELF TO DEATH
LONSKI & CLASSEN
DJs: MO & MAGGIE (WE ARE YOUR FRIENDS)
Mehr Info
26.11. Zentralcafe K4 21 Uhr 12€
BURIED INSIDE
TOMBS
Mehr Info
27.11. Zentralcafe K4 22 Uhr 4€
ORCHID
DJs: EVE MASSACRE + SMARTNOB
Mehr Info
01.12. Zentralcafe K4 21 Uhr
BRIGHTBLACK MORNING LIGHT
RIO EN MEDIO
10.12. Zentralcafe K4 21 Uhr
KREIDLER
AU
12.12. Zentralcafe K4 22 Uhr
IT’S THE BEAT
mit den Live Acts:
HAWNAY TROOF
BANG BANG ECHE
und den DJs:
MOON TIARA ACTION DJ Team
ANTARES
EVE MASSACRE
18.12. Zentralcafe K4 22 Uhr Eintritt frei
KILL THE POOR
No. 7 of the 11 point program to destroy boredom in dance music
DJs: QUIRIN + EVE MASSACRE
19.12. im K4 Festsaal 22 Uhr
BUCOVINA CLUB
DJ: SHANTEL
19.12.in der DESI
DIE GOLDENEN ZITRONEN
ROCKFORMATION DISCOKUGEL
(Kooperation von Desi, E-Werk und Musikverein)
25.12. Zentralcafe K4 22 Uhr
CONFUSED
DJ: STEFAN WAGNER
30.12. Zentralcafe K4 21 Uhr
RANTANPLAN
31.12. Zentralcafe K4
MV SILVESTERPARTY
27.03. Zentralcafe K4
IT’S THE BEAT mit
ROBOT KOCH (Liveset)
+ DJs
09.01. Zentralcafe K4
URCHIN AID Benefiz-Festival
09.04. Zentralcafe K4
BULLETMONKS
08.06. Zentralcafe K4
DYSRHYTHMIA
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www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
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wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
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Tags: Bulletmonks, Guy Bored, Lonski & Classen, May He Hetal, qujOchÖ, Urchin Aid
musikvereinnews!
Seid gegrüßt!

Diese Woche bringt euch der Musikverein am Freitag die ELECTRIC PONY NOISES Indiedance & Technoparty, mit den DJs Antares und Mario Johannes und als very special guest: Nahuel (Ex-Moon Tiara Action).
Am Sonntag gibt’s ein Konzert mit gleich drei 3 Acts, die alle auf ihrem Gebiet ganz groß sind: JAMES BLACKSHAW (UK) ist ein ebenso junger wie virtuoser Gitarrenspieler (Richtung John Fahey), der experimentellen Folk mit Elementen aus Electronica und Neo-Klassik vereint. DANIEL HIGGS, der den Abend eröffnen wird, ist ebenfalls im experimentelleren Folk zu Hause, nachdem er seine Kult-umrankte frühere Dischord-Band LUNGFISH ad acta gelegt hat, aber seine Musik ist eher mystisch-minimalistisch und von seinem außergewöhnlichen Charisma getragen. Und bereits ein viertes Mal holen wir sie euch ins Haus und werden nicht müde ihre Großartigkeit zu preisen: THE PAPER CHASE, bei denen Klavier auf schneidende Gitarren trifft, und Indie-Ohrwurm-Melodien auf psychotischen Noiserock und bittere gewitzte Texte treffen. Wir bleiben dabei: Eine der mitreißendsten Live Indiebands der letzten Jahrzehnte.

An Neuigkeiten gibt’s diese Woche nur eine zu melden: Bei KREIDLER am 10.12. werden jetzt AU aus Portland mitspielen, ausgesprochen „Ay-You“. AU ist in erster Linie Multiinstrumentalist und Sänger Luke Wyland und existiert schon seit 2005, inzwischen aber zu einem festen Duo gewachsen mit Dana Valatka (JACKIE-O-MOTHERFUCKER) am Schlagzeug und ein Schreiberling hat’s mal so schön auf den Punkt gebracht: „it’s folk with the discipline of classical music and the nagging howls of new, weird Americana“. Hier bei STEREOGUM gibt’s eine Kostprobe ihres zwischen Artpop und Psychfolk angesiedelten Sounds: ein kostenloses MP3 ihres zauberhaften Songs ‘Ida Walked Away’.
Aber zurück zu den beiden MV Veranstaltungen dieser Woche:
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ELECTRIC PONY NOISES
Indiedance & Technoparty
Gast DJ: NAHUEL (Moon Tiara Action, Kore Unchi)
Residents: MARIO JOHANNES + ANTARES
Freitag, 23.Oktober Zentralcafé K4 23 Uhr 4 Euro
Die Gebrüder Mario Johannes und Antares werden auch dieses Mal die charmante Note des Indiedance mit treibenden technoiden Sounds bis hin zu minimalistischen Beats kombinieren um euch damit eine abwechslungsreiche und in Erinnerung bleibende Clubnacht zu bescheren.
Zur Unterstützung haben sie sich dieses Mal Nahuel, den der ein oder andere wohl von der Band „Moon Tiara Action“ kennen dürfte, eingeladen. Sein Stil ist stark von der Mad Decent Clique um Diplo und Co geprägt. Das heißt, dass es bei ihm Elektronisches, gerne auch (Indie)Remixes von bouncig über herausfordern frickelig mit Abstechern in Baile Funk und Grime und einer kleinen Schwäche für Trash zu hören gibt. Man darf also gespannt sein!
www.myspace.com/electricponynoises
www.myspace.com/headshrinker
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THE PAPER CHASE (USA)
JAMES BLACKSHAW (UK)
DANIEL HIGGS (USA)
Sonntag, 25.Oktober Zentralcafé K4 20:30 Uhr!!! 11 Euro

Bereits zum vierten Mal beehren uns die Indie/Noiserock-Band THE PAPER CHASE aus Dallas, Texas. Sie kombinieren schneidend-schräge aber stets melodische Klavier- oder Gitarrenmelodien beängstigend exakt mit vielfältigen wuchtigen Rhythmen, hypnotisch vereint von den ausdrucksstarken und oft morbiden Vocals in denen John Congleton düster-kafkaeske Geschichten erzählt, häufig gewürzt mit feiner Ironie: „Die Beziehungsfleischerei eines neurotischen Genies, das auszog, der Worthülse „Emo“ das Fürchten zu lehren.“ Das gerade erschienene Album ‘One Day This Could All Be Yours Pt. 1′ von THE PAPER CHASE entwickelt ihre brodelnde Mixtur konsequent weiter, wenn auch mit noch einem Schuss mehr Pop-Appeal. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass THE PAPER CHASE eine fantastische Live-Band sind, die ihre Musik mit einer spielerischen Leichtigkeit und emotionalen Intensität präsentieren, die fast einzigartig ist. Wer musikalische Anhaltspunkte braucht: von der noisig-rhythmischen Wucht von Bands wie Jesus Lizard oder Chokebore ist hier ebensoviel zu spüren wie von den flirrend-eindringlichen Indiemelodien von Modest Mouse und dem charismatischen Ergüssen eines John Cage. Als Produzent kennt man ihren Sänger John Congleton ebenfalls: Von Explosions In The Sky über Erykah Badu bis hin zum aktuellen Album von The Thermals hat er schon einiges an großartiger Sound-Arbeit geleistet. Seine Musik mit THE PAPER CHASE fasst Congleton selbst so zusammen: „82 Prozent rasende Verzweiflung, 3 Prozent gepuderten Zynismus, 5 Prozent geronne Unzufriedenheit und 10 Prozent von einem kleinen Jungen, der in einer unbequemen Box gefangen ist.“
www.thepaperchaseband.com
www.myspace.com/thepaperchasemusicspace

Während des Hypes um das „Weird Folk Movement“ wurde eine ganze Reihe von jungen Musikerinnen und Musikern ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt, viele davon konnten aber die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Ganz anders bei dem jungen Londoner JAMES BLACKSHAW, Jahrgang 1981. Mit seiner sich kontinuierlich entwickelnden Musik wusste er von Album zu Album immer mehr zu überzeugen und inzwischen sind sich Journaille und Musikerkollegen einig, dass in ihm ein Riesentalent schlummert. Die alte Garde der Avantgarde hat ihn mehrfach zum Ritter geschlagen: er spielt inzwischen im Line Up von Current 93 und ex-Swans-Mastermind Michael Gira verpflichtete ihn jüngst für mehrere Alben bei seinem Label Young God Records. Bei JAMES BLACKSHAW vereinen sich großartiges musikalisches Handwerk und ein Wille zur Innovation, zu immer neuen Ufern. Sein Hauptinstrument ist die 12-saitige Akustikgitarre. Natürlich ist Blackshaw beeinflußt von den Folk-Godfathers auf diesem Instrument: John Fahey, Bert Jansch oder Robbie Basho. Seine Experimentierlust und sein genaues Gespür für Stimmungen verhelfen ihm aber dazu, aus dem Schatten der Überväter zu treten. So kombiniert er seine virtuosen Gitarrenpickings mit elektronischen Klängen, die vielschichtigen Arrangements werden mit Klavier, Geige und Percussion angereichert. Die mäandernden Kompositionen verbinden Folk mit moderner klassischer Musik und sind dabei jederzeit höchst emotional und atmosphärisch stimmig.
www.myspace.com/jamesblackshaw

DANIEL HIGGS – der Mann mit dem überlangen Bart, der einstmals charismatische Frontfigur von Lungfish war, scheidet die Geister – und ist dabei selbst in very high spirits. Schon Lungfish war eine Band, die es verstand, zu polarisieren; von 1986 bis 2004 aktiv, waren sie die langlebigste Band auf Washington D.C.’s Dischord-Label. Die einen warfen ihnen vor, ein und denselben Song immer und immer wieder zu spielen, die Wissenden antworteten darauf jedoch nur lapidar: „Ja, aber was für einen unglaublichen Song!“ Repetitiv-hypnotische Rocksongs und fragmentarische Text-Meditationen, die sich mit den großen Themen befassten, waren das Markenzeichen der Band: „Long live/death to/ love and hate/ forever“, so der Text des Songs „Indivisible“. Higgs nahm dabei die Personalität eines Hohepriesters ein, der mit seiner Gestik, seiner Stimme und überraschenden Wendungen – oft schlug er sich die Stirn mit dem Mikrofon wie in Trance blutig – das Publikum auf einen Trip schickte. Auf Solopfaden setzt Higgs diese eingeschlagene Richtung fort, und baut dabei eine Aura um sich auf, die schlecht in Worte zufassen ist. Bei seinem letzten Auftritt in Nürnberg vor zwei Jahren hielt er während der Zugabe einen ganzen Saal nur mit seiner Stimme und einem kleinen Paar Finger-Cymbals in Schach. Unterwegs ist Higgs auch diesmal lediglich mit seinem Banjo und einer Maultrommel (mit einer solchen nahm er auch sein erstes reguläres Solo-Album auf), doch das reicht völlig aus, um die Zuhörer in verzückte Hypnose zu versetzen. Man hängt förmlich an seinen Lippen. Zum Teil ellenlange Songs, die ganz beherrscht sind von seinem Fingerpicking und seiner eindrucksvollen Stimme, die ständig zwischen Grummeln, zu vielen Zigaretten, und wohltemperierten Ausbrüchen changiert, und dazu die – zugegebenermaßen – aufs erste Hören esoterisch anmutenden Lyrics wiedergibt.
Der ehemalige Tätowierer hat mittlerweile eine ganze Hand voller Solo-Alben veröffentlicht, die sich zwischen psychedelischen Folk-Songs, Banjo-Drones, indischer Klassik und Experimentalmusik bewegen, ist mittlerweile auf dem Chicagoer Qualitätslabel Thrill Jockey (u.a. Tortoise, Bobby Conn, David Byrne, Mouse On Mars) gelandet, hat sich den neuen Namen Daniel Arcus Incus Ululat Higgs gegeben, und wird am 25.10.09 im Zentralcafé gastieren, um das geneigte Publikum ins emotionale Nirvana zu schicken
www.youtube.com/watch?v=MD15RDCPPMQ
www.youtube.com/watch?v=g5lOUHR8ngg
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Die kleine Vorschau:
30.10. Zentralcafe K4 22 Uhr 5€
GUY BORED
MAY HE HETAL
+ DJs:
JOOL (Elektronisch Rocken)
HYNER (Maos Rache)
Das Künstlerkollektiv qujOchÖ präsentiert: 2x elektronische Musik aus Linz – experimentell und trotzdem tanzbar. Dazu gibt’s DJs, damit ihr auch die ganze Nacht durch was zum Tanzen habt.
04.11. Zentralcafe K4 21 Uhr
THEMSELVES
(USA, Anticon, auch bei 13&God – Legendäres Hip-Hop-Duo mit verspielt anspruchsvoller Elektronika)
SCHIMMY YAW
(Nürnberg, Multiinstrumentelles von der Pop-Spielwiese zwischen Why? und The Notwist)
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06.11. Oh no, not again!
DJs: Azzirokko + Herr Ärmel
08.11. Carla Bozulich’s EVANGELISTA
+ The Chap
13.11. Sub:city
DJs: Selfintoxicated + Tobi L.
15.11. „Emo – Porträt einer Szene“ (Ventil Verlag)
Lesung mit Martin Büsser
25.11. Dance Yourself To Death
+ DJs: We Are Your Friends
26.11. Buried Inside
+ Tombs
27.11. Orchid
DJs: Eve Massacre + Smartnob
01.12. Brightblack Morning Light
+ Rio En Medio
10.12. Kreidler
+ AU
12.12. It’s The Beat mit
Hawnay Troof (live)
Bang Bang Eche (live)
+ DJs
18.12. Kill The Poor
No. 7 of the 11 point program to destroy boredom in dance music
DJs Quirin + Eve Massacre
19.12. im K4: Bucovina Club mit DJ Shantel
19.12. in der DESI: Die Goldenen Zitronen
+ Rockformation Discokugel
(Kooperation von Desi, E-Werk und Musikverein)
25.12. Confused
DJ: Stefan Wagner
30.12. Rantanplan
27.03. It’s The Beat mit
Robot Koch (Liveset)
08.06.10 Dysrhythmia
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www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
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wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
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musikvereinnews!
Seid gegrüßt!
Diese Woche gibt’s am Freitag schon die sechste von insgesamt nur 11 KILL THE POOR Parties mit den DJs QUIRIN + EVE MASSACRE, die wieder mal das exzellenteste und exzentrischste aus ihren Plattenkisten zaubern werden. Vorher gibt’s aber am Donnerstag noch einen Geburtstag zu feiern: Liebes SELLFISH, wir gratulieren ganz allerherzlichst!

Acht Jahre alt wird das Online Musik Magazin SELLFISH im Oktober. Und wie schon in den Vorjahren, soll das ausgiebig gefeiert werden. Unter anderem mit einem Konzert. Nachdem in der Vergangenheit bereits Bands wie Kate Mosh (Berlin) oder The Victorian English Gentlemans Club (Cardiff, GB) zum Gratulieren vorbeikamen, sind es diesmal CAPTAIN PLANET aus Hamburg, die Glückwünsche überbringen. Im Gepäck haben sie ihr neues Album „Inselwissen“ und jede Menge Schrammelpunk-Hits. Eine Band, die man ruhig noch „Emo“ nennen darf, weil sie ohne den miefigen Pathos auskommt, den all die anderen schlechtgelaunten Kapellen dieser Tage zelebrieren. Davor spielen PROCEED ON aus Nürnberg/Würzburg, die eine spitzenmäßige Mischung aus Elektrogefrickel, Posthardcore und Indierock in die Welt schießen werden. Die diversen Rezepte für den obligatorischen Geburtstagskuchen befinden sich ebenfalls schon in der Testphase.
Selbstverständlich war der MV auch wieder umtriebig und hat euch ein paar neue Sachen ins Programm reinengagiert: Am 30.10. gibt’s nicht nur die Elektronik Live Acts GUY BORED und MAY HE HETAL, sondern noch dazu werden JOOL (ELEKTRONISCH ROCKEN) und HYNER (MAOS RACHE) auflegen, um die dancefloortechnische Brisanz des Abends noch brizzelnder zu gestalten. Wenn das überhaupt möglich ist.
Am 25.11. kommen zum sympathischen Live-Indiepop von DANCE YOURSELF TO DEATH nun noch die ‘Queens of Indiepop’ Maggie&Mo von WE ARE YOUR FRIENDS als DJs.

Am 12.12. zur IT’S THE BEAT Party kommen nun außer HAWNAY TROOF (XBXRX) auch noch die unngestümen Dancepunx von BANG! BANG! ECHE! und die Ausrufezeichen werden von den Neuseeländern live auch wirklich ungestümst umgesetzt. Einen Vorabsong ihrer im November erscheinenden EP gibt’s hier beim NME schon zum kostenlosen Download.
Am 19.12. wird bei den GOLDENEN ZITRONEN in der DESI die ROCKFORMATION DISCOKUGEL mitspielen.

Am 27.03. gibt’s wieder eine IT’S THE BEAT Party, und zwar mit ROBOT KOCH als Live Act, dem Berliner, seines Zeichens das Mastermind hinter JAHCOOZI, vorher aber auch schon tolle Sachen mit TAPE VS RQM abgeliefert hat. ‘Motown with Lazers’ heißt sein aktuelles Werk.
Und weil man ja immer auch ein bisschen an die Zukunft denken soll, haben wir schon mal was für Juli 2010 gebucht, und zwar für den 08.06.: DYSRHYTHMIA (Relapse Rec) mit ihrem knallharten großartigen Prog-Math-Core, die sich wunderbar zwischen Bands wie Flying Luttenbachers, Orthrelm oder Lightning Bolt einreihen lassen.
Jetzt aber zu den detaillierteren Infos zu dieser Woche:
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SELLFISH WIRD 8!
CAPTAIN PLANET + PROCEED ON…
Donnerstag, 15.Oktober Zentralcafé K4 20:30 Uhr 7 Euro
Acht Jahre alt wird das Online Musik Magazin sellfish im Oktober. Und wie schon in den Vorjahren, soll das ausgiebig gefeiert werden. Unter anderem mit einem Konzert.
www.curt.de/sellfish
www.myspace.com/sellfishmagazine

Captain PlanET – Band im Norden. Dort wo sie angeblich immer etwas mehr Trübsal blasen, als im sonnigen Süden. Wer’s glaubt. Auch südlich von Hamburg ist der melancholische Schrammelpunk des Quartetts schon lange angekommen. Eine Band, die man ruhig noch „Emo“ nennen darf, weil sie ohne den miefigen Pathos auskommt, den all die anderen schlechtgelaunten Kapellen dieser Tage zelebrieren. Ein Begriff, der in diesem Fall nicht mit Klamotten, Frisuren und einem Lifestyle gefüllt wird, sondern mit tonnenweise Gefühl in Texten und Melodien. Im Fall von Captain PlanET fast immer mit Vollgas und einem sicheren Händchen für Ohrwürmer fernab von jedem Anbiedern an den Massengeschmack.
Überhaupt schreit hier alles noch DIY. Das fängt beim Artwork an, geht weiter mit dem Freundeskreis, den man sich für ein bisschen Backgroundgesang ins Studio holt oder ihrem Label unterm durchschnitt, das sich seit jeher nicht nur durch Musik, sondern auch durch eine klare politische Positionierung definiert. Eindeutig politisch wird es in den Texten von Captain PlanET trotzdem zum Glück nie. Da geht es eher um nie verblassende Geschichten aus der Kindheit, um Baumhäuser oder die Regentropfen auf der Frontscheibe vom Tourbus, wenn die nicht enden wollenden Autobahnfahrten abgespult werden. Mitreisend mit der Faust in der Luft und dem Herz am richtigen Platz. Mit im Gepäck haben sie außerdem ihr zweites Album „Inselwissen“, das offiziell erst am 23. Oktober erscheint.
www.captain-pla.net
www.myspace.com/captainmeincaptain
Proceed On… aus Nürnberg/Würzburg spielen einen intelligent vertrackten Mix aus Elektro und Indie mit gelegentlichen Befreiungsschlägen ins Verzweifelte. Auf dem ruhigen Boden eingängiger Indietronik, brechen immer wieder unvermittelt laute, screamoeske Momente los, die ihren Eindruck hinterlassen. Als würden sich Console und Mùm an einem tristen Herbstnachmittag auf einen Kaffee treffen und manchmal durchdrehen.
www.myspace.com/proceedonandon
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KILL THE POOR!
No. 6 of the 11-point-party-program to destroy boredom in dance music!
DJs: Eve Massacre + Quirin
Freitag, 16.Oktober Zentralcafé K4 22 Uhr 3 Euro
KILL THE POOR lädt zur sechsten von elf Parties und geht nachdem die Hälfte schon rum ist, konsequenterweise auch als halbiertes DJ Team in
die zweite Halbzeit: Quirin und Eve Massacre legen auf, und das wie immer exzellent durcheinander: Indiedancebloghouse, Crabcoreriotdisco, Queer Ragga, Baile Wave, subversiver Cardigan-Rock, Punkstep, 8bit Emo und Oi-Pop!
www.myspace.com/killthepoorparty
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Die kleine Vorschau:

23.10. Zentralcafe 22 Uhr 4€
ELECTRIC PONY NOISES
Indiedance & Technoparty
DJs: Antares + Mario Johannes
special guest: Nahuel

25.10. Zentralcafe 20:30 Uhr 11 Euro
THE PAPER CHASE
USA, Psychotischer Noiserock trifft auf Melodie-Indie, dass es nur so explodiert
JAMES BLACKSHAW
Experimenteller Folk – virtuoses Gitarrenspiel à la John Fahey trifft auf Elemente aus Electronica und Neo-Klassik (London/UK)
DANIEL HIGGS
Mystisch-minimalistische Folk-Experimente vom ex-Lungfish-Sänger (USA)
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30.10. Guy Bored
+ May He Hetal
+ DJs: Jool (Elektronisch Rocken) + Hyner (Maos Rache
04.11. Themselves
+ Schimmy Yaw
06.11. Oh no, not again!
DJs: Azzirokko + Herr Ärmel
08.11. Carla Bozulich’s EVANGELISTA
+ The Chap
13.11. Sub:city
DJs: Selfintoxicated + Tobi L.
15.11. „Emo – Porträt einer Szene“ (Ventil Verlag)
Lesung mit Martin Büsser
25.11. Dance Yourself To Death
+ DJs: We Are Your Friends
26.11. Buried Inside
+ Tombs
27.11. Orchid
DJs: Eve Massacre + Smartnob
01.12. Brightblack Morning Light
+ Rio En Medio
10.12. Kreidler
12.12. It’s The Beat mit
Hawnay Troof (live)
Bang Bang Eche (live)
+ DJs
18.12. Kill The Poor
19.12. im K4: Bucovina Club
19.12. in der DESI: Die Goldenen Zitronen
+ Rockformation Discokugel
25.12. Confused
DJ: Stefan Wagner
30.12. Rantanplan
27.03. It’s The Beat mit
Robot Koch (Liveset)
08.06.10 Dysrhythmia
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www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
*
wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
* °°° *
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Tags: Captain Planet, K4, Kill The Poor, konzerte, musikverein, Nürnberg, parties, Proceed On, Sellfish
musikvereinnews!
Seid gegrüßt!

Diese Woche bringt euch der Musikverein Freitagnacht die ZURÜCK ZUM BETON! Party von und mit JOOL und QUIRIN als DJs, und am Samstag unterstützen wir das Konzert von DAAD, einer iranischen HipHop Combo, die im Rahmen der Menschenrechtsfilmtage im Zentralcafe auftreten wird. Im Anschluss gibt’s dann noch Elektro/Hiphop/Funk mit NICK NARROW von Rusty Spoon als DJ.

Zur PATRICK WOLF + DEER TRACKS Show im Z-Bau (danke auch noch mal für den Raum und überhaupt!) wollen wir auch noch mal kurz rückblenden: Wunderbare Fotos gibt’s schon mal hier und hier. Wegen der kurzen Konzert-Unterbrechung und Schimpftirade auf unseren Monitortechniker - tja, da ging das Temperament wohl etwas durch mit dem Herrn Künstler. Kein schöner Stil, und nicht ganz angebracht. Wir hoffen, dass es euch nicht allzu sehr die Stimmung verdorben hat, denn es war sonst doch ein wunderschönes Konzert, und Bands samt Herrn Wolf und die Crew waren alle mindestens so nett wie wir selber, da gab’s keinerlei Missstimmung darüber hinaus. Und das Südbad dürfte jetzt einen ganz neuen Besucherzulauf erleben.
Neuigkeiten gibt’s diese Woche natürlich auch, zumindest eine: Am 25.11. haben wir eine Band aus Toronto eingeladen, die wie dafür geschaffen ist, endlich mal wieder mit dem Gerücht aufzuräumen, der Musikverein würde immer nur so komplizierte Musik veranstalten: DANCE YOURSELF TO DEATH spielen Indiepop, straight und simpel. Schöne Melodien treffen auf herzerwärmende Texte und eine grundsympathische Ausstrahlung. Denkt an 60 STORIES oder auch THE ORGAN, vielleicht auch ein wenig an FLEETWOOD MAC. Und was würde dazu besser passen, als dass die Nürnberger Queens of Indiepop außenrum auflegen: Maggie und Mo von WE ARE YOUR FRIENDS erweisen uns die Ehre! Und hier ein Clip zum Vorfreuen auf DANCE YOURSELF TO DEATH:

Und noch ein Hinweis: Seit März diesen Jahres hat das “Bündnis für ein Sozialticket” Unterschriften gesammelt, um zu zeigen, wie viele Menschen in der Region die Forderung nach einem Sozialticket für arme oder von Armut bedrohte Menschen unterstützen. Bis Anfang Oktober waren es bereits über 11.000, die für das Sozialticket unterschrieben haben. Am 10. Oktober soll in Nürnberg, Erlangen und Fürth unter dem Motto “Mobilität für Alle! Busse und Bahnen müssen für alle fahren, nicht nur für die, die es sich leisten können! Sozialticket jetzt!“ demonstriert werden.
Beteiligt euch an den Demonstrationen des Bündnis für ein Sozialticket:
Samstag, 10.10.2009
Nürnberg: 12:00 Uhr, Lorenzkirche
Erlangen: 12:00 Uhr, Rathaus
Fürth: 14:00 Uhr, Hauptbahnhof
Mehr Infos hier.
Übrigens: Es gehen Gerüchte, dass es die ‘Sozialtickets’ * für die nächste KILL THE POOR Party (16.10. im Zentralcafe) diesmal ausschließlich auf dieser Demo geben wird, da die DJs Quirin und Eve Massacre das für eine äußerst unterstützenswerte Angelegenheit halten. (* = Freikarten)
Hier nun noch mehr Infos zu der geselligen Abendunterhaltung beim Musikverein diesen Freitag und Samstag:
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ZURÜCK ZUM BETON
Freitag, 09.Oktober Zentralcafé K4 23 Uhr 3 Euro

Industriemädchen und Factory Boys, seid mit dabei, wenn sich der gute Beton über das musikalische Unkraut auf der Wiese des schlechten Geschmacks ergießt. Und ein wunderbar betanzbares Fundament für die Ewigkeit errichtet wird.
Nach bekannten Rezepten und geheimen Mixturen wird solider Musik-Mörtel angerührt. Im richtigen Mischungs-Verhältnis aus NewWaveElectroSynthiePopDiscoPostPunk. Für Euch an der Mischmaschine: Betony Marshall & Armin Müller-Stahlbeton.
Besucht die Baustelle und stimmt mit ein, wenn wir alle singen: „Ekelige Natur Natur, ich will Beton pur!“
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DAAD
Hip-Hop im Exil – Zwei junge Iraner, die in Berlin leben, rappen live und kritisieren die Politik in ihrer Heimat
NICK NARROW
Elektrofunk/Breaks/HipHop DJ (Rusty Spoons)
Eine Kooperation der Stadt Nürnberg und Parvenue im Rahmen des Filmfestivals der Menschenrechte perspektive.
Samstag, 10.Oktober Zentralcafé K4 22 Uhr
myspace.com/daadberlin
In ihrer Heimat würden sich Kaaveh und Mehty strafbar machen mit dem, was sie tun: Sie rappen. Die beiden stammen aus dem Iran, und dessen Präsident Mahmud Ahmadinedschad erließ Ende letzten Jahres ein Dekret, das westliche Popmusik verbietet. Deren Rhythmus und Inhalt seien unmoralisch und dekadent. Dass die beiden Musiker trotzdem nicht mit Strafe rechnen müssen, liegt daran, dass sie nicht auf einer Teheraner Bühne stehen, sondern in der „Junction Bar“ in Berlin. Hier gaben sie vor einigen Monaten ihr Debütkonzert als Band „Daad“. Nicht nur ihr Musikstil würde sie im Iran ins Gefängnis bringen, sondern auch der Inhalt ihrer Texte. Darin kritisieren sie das Regime und rappen über Themen, die im Iran tabu sind: Viele Männer seien „aus Hoffnungslosigkeit drogensüchtig geworden“, viele Frauen „aus Not zu Prostituierten“. Vor allem prangern sie die Korruption der Kleriker an: „Guck, wie dick sie geworden sind und wie sie ihre Taschen gefüllt haben. Guck, was das für Schlangen sind, die im Dunkeln töten.“ Auch vom jetzigen Präsidenten Ahmadinedschad halten sie nichts. Der sei ein Betrüger. „Vor der Wahl hat er versprochen, die Gewinne aus den Ölvorräten des Landes an die Bevölkerung zu verteilen“, sagt Mehty, „das ist bis heute nicht passiert.“
Die beiden haben sich letztes Jahr in Berlin kennengelernt und ihre Band „Daad“ (Schrei) gegründet. Die Musik klingt beim ersten Hören westlich, wie eine Mischung aus Rap, Pop und Reggae, in die sich ab und zu persische Melodien mischen. Den Rapper nimmt man beiden auch erst auf den zweiten Blick ab. Böse Jungs – wie sich die Künstler der Szene sonst gern geben – sind sie jedenfalls nicht. Vielmehr charmant und an Höflichkeit kaum zu überbieten. Kaaveh wirkt intellektuell und ruhig. Vier Sprachen spricht er fließend, seine Worte setzt er gewählt. Mehty ist etwas impulsiver. Meist platzt aus ihm heraus, was er gerade denkt. Der schwarze Hut, den er tief ins Gesicht gezogen trägt, ist ein Markenzeichen. Ohne gehe er nicht auf die Bühne. „Vielleicht um meine Gedanken zusammenzuhalten“, meint er. Ihr erstes gemeinsames Album „Gush Kon“ ist gerade im Internetvertrieb Phonector erschienen. „,Hör zu‘ heißt das“, übersetzt Kaaveh. Denn die Sprache ihrer Texte ist Persisch. „Wir wollten unsere ganze Identität in die Musik stecken.“ Und vielleicht könne ja der eine oder andere im Iran die Lieder trotz des Verbots hören, zum Beispiel über das Internet, hofft Kaaveh. Nach Deutschland ist Mehty als Jugendlicher allein gekommen, aus Angst, in den Ersten Golfkrieg eingezogen zu werden und weil er fand, dass ihm „im Iran die Zukunftsperspektive fehlte“. Kaaveh kam als Kind zusammen mit seinen Eltern. Die gehörten zur intellektuellen Schicht des Landes und waren gegen das Chomeini-Regime. „Sie waren nicht offen politisch aktiv, aber haben indirekt Oppositionelle unterstützt.“ Deshalb wollen die Musiker nicht viel mehr ihrer Biographie preisgeben. „Das ist nicht ungefährlich“, sagt Mehty. „Ein großer Teil unserer Familien lebt noch im Iran. Wir wollen nicht, dass sie Ärger bekommen.“ Ihren genauen Namen und ihr Alter wollen sie daher nicht nennen. „Man muss die ja nicht mit der Nase drauf stoßen“, sagt Kaaveh. Man wisse ja nie, wo die iranische Zensurbehörde ihre Spitzel habe. (Tagesspiegel)
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Die kleine Vorschau:

15.10. Zentralcafe K4 21 Uhr 7€
SELLFISH WIRD 8! mit
CAPTAIN PLANET
PROCEED ON…

16.10. Zentralcafe K4 22 Uhr 3€
KILL THE POOR – Nr. 6 von 11
DJs: EVE MASSACRE + QUIRIN
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23.10. Electric Pony Noises
DJs: Antares + Mario Johannes
special guest: Nahuel
25.10. The Paper Chase
+ James Blackshaw
+ Daniel Higgs
30.10. Guy Bored
+ May He Hetal
+ DJs
04.11. Themselves
+ Schimmy Yaw
06.11. Oh no, not again!
DJs: Azzirokko + Herr Ärmel
08.11. Carla Bozulich’s EVANGELISTA
+ The Chap
13.11. Sub:city
DJs: Selfintoxicated + Tobi L.
15.11. „Emo – Porträt einer Szene“ (Ventil Verlag)
Lesung mit Martin Büsser
25.11. Dance Yourself To Death
26.11. Buried Inside
+ Tombs
27.11. Orchid
DJs: Eve Massacre + Smartnobs
01.12. Brightblack Morning Light
+ Rio En Medio
10.12. Kreidler
12.12. It’s The Beat mit
Hawnay Troof (live)
+ DJs
18.12. Kill The Poor
19.12. im K4: Bucovina Club
19.12. in der DESI: Die Goldenen Zitronen
25.12. Confused
DJ: Stefan Wagner
30.12. Rantanplan
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www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
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wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
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Tags: DAAD, Dance Yourself To Death, Deer Tracks, K4, Nürnberg, Patrick Wolf, Sozialticket, Z-Bau, Zurück zum Beton!
Da schon erste Mails zum Konzert gestern eintrudeln, hier schon mal schnell wenigstens ein kurzer Kommentar von uns. Der Musikverein trifft sich nämlich erst morgen abend wieder und wir wollen da ja erst mal selber in Ruhe gemeinsam drüber reden. Selbstverständlich fanden wir den kleinen Ausraster auf der Bühne auch etwas unprofessionell, aber hoffen, dass es nicht allzu vielen von euch die Stimmung verdorben hat, denn es war sonst doch ein wunderschönes Konzert, und Bands samt Herrn Wolf und die Crew waren alle mindestens so nett wie wir selber. Und alle sind friedlich in Freundschaft auseinandergegangen. Das nur schon mal um Gerüchteküchen vorzubeugen, dass da irgendwelche Unstimmigkeiten über diesen Eklat hinaus gewesen wären.
Ihr könnt gerne hier als Kommentar hinterlassen, wie ihr es fandet.
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Tags: Nürnberg, Patrick Wolf
musikvereinnews!
Seid gegrüßt!

Nach dem schönen Konzert von SCOTT MATTHEW letzte Woche, zu dem es hier eine ebenso schöne Besprechung auf ROTE RAUPE gibt, und dem DJ Besuch des überaus sympathischen CORPORAL ZARCORP von LATE OF THE PIER, geht’s diese Woche am Samstag, den 03.10., mit einem weiteren Highlight weiter: Musikverein goes Z-Bau um euch den großartigen phänomenalen wundervollen - (Merkt man zu arg, dass ich Fan bin? Pardon! Aber das ist echt jetzt schon Anwärter für’s Konzert des Jahres für mich persönlich und ich freu mich so arg, dass wir ihn nach Nürnberg holen können! ) - britischen Sänger, Komponisten und Multiinstrumentalisten und Glam-Chamäleon PATRICK WOLF mit seiner wunderbaren Indie meets Electronica und Folk Mixtur nach Nürnberg zu bringen. Er hat als Support das ebenfalls sehr schöne schwedische Indietronica-Duo THE DEER TRACKS im Gepäck. Und falls ihr keine Karten im Vorverkauf kaufen könnt oder wollt, aber trotzden auf Nummer sicher gehen wollt, dass ihr reinkommt, könnt ihr uns bis Freitagabend auch an info@musikverein-concerts.de mailen und wir reservieren euch Plätze. Zündfunk / BR2 und Curt präsentieren übrigens das Konzert, deswegen könnt ihr bei beiden diese Woche auch noch Gästelistenplätze gewinnen. Bei Curt gibt’s jetzt auch das komplette Interview vom Signale-Alex mit PATRICK WOLF online, von dem schon Auszüge in der Printversion zu lesen waren.
Dass wir mit PATRICK WOLF in den Z-Bau ausweichen, hat den Grund dass noch bis zum 11.10. das K4 ganz im Zeichen der PERSPEKTIVE Menschenrechtfilmtage steht. Von dort gibt’s übrigens auch täglich Live-Berichterstattung von Radio Z, mit Interviews mit RegisseurInnen und anderen Festivalbeteiligten, und DJs von Radio Z Redaktionen legen abends auch im Filmhauscafe auf, zum Beispiel Donnerstagabend SIGNALE, die sich Samstag auch hervorragend für Indiefreunde und -freundinnen als Party nach der WOLF-Show eignen dürften. Da legen sie dann im Stereo auf.
Diese schönen Sachen trösten uns aber nur ein klein wenig darüber hinweg, dass es diese Woche gleich zwei Konzertabsagen gab: AIDS WOLF und KITTY EMPIRE wird leider entfallen, und THE INVISIBLE haben ihre beiden Deutschland-Dates leider auch canceln müssen. Traurig.
Und noch mal zur Erinnerung: THE PAPER CHASE ist verschoben auf den 25.10. an dem sie mit JAMES BLACKSHAW und DANIEL HIGGS im Zentralcafe spielen werden.
Am 23.10. dürft ihr euch auf eine weitere Ausgabe der ELECTRIC PONY NOISES Party freuen. Neben den Resident-Igeln ANTARES und MARIO JOHANNES wird noch NAHUEL (Moon Tiara Action, Kore Unchi) als special guest auflegen.
Der November birgt auch noch ein paar Neuigkeiten im Programm, aber die schreibe ich euch jetzt doch lieber erst nächste Woche. Wer neugierig ist, kann ja schon mal auf www.musikverein-concerts.de oder www.myspace.com/musikverein nachgucken.
Jetzt aber noch ein paar ausführlichere Infos zu dieser Woche:
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PATRICK WOLF
THE DEER TRACKS
Samstag, 03.Oktober
Großer Saal Z-Bau (www.z-bau.info, Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg)
Einlass 20:30 Uhr
VVK 16 Euro zzgl. VVK-Geb. / AK 20 Euro

www.myspace.com/officialpatrickwolf
Die Musik des britischen Sängers, der theatralischen Glam-Pop-Ikone, des tüftelnden Komponisten und Multiinstrumentalisten PATRICK WOLF ist eine melodienverliebte Mischung aus Indie, Songwriter-Folk und Elektronica, und begeht textlich auf seinem aktuellen Album mehr denn je eine magische Gratwanderung zwischen Intim-Privatem und (queer) Politics. Schon in frühem Alter lernte Patrick Wolf Klavier, Violine, Viola, Flöte, in späteren Jahren auch Harfe, Ukulele und Akkordeon zu spielen und begann schon mit 11 Jahren eigene Songs zu schreiben.
Im Alter von 20 Jahren veröffentlichte er sein erstes Album, „Lycanthropy“, das durchweg positive Kritiken erhielt. Während der Arbeit an Lycanthropy studierte er ein Jahr lang Komposition am renommierten Londoner Trinity College of Music. Als Gastmusiker (Violine) arbeitete er mit Bands wie Chicks on Speed und The Hidden Cameras zusammen. Nach zwei weiteren Alben und einem Ausflug auf ein Majorlabel ging er für sein aktuelles Album ‘The Bachelor’ einen ganz neuen Weg: Über Bandstocks finanzierten Fans die Veröffentlichung und das Album erschien auf Wolfs eigenem Label Blood Chamber Music und bekam begeisterte Presseresonanz, auch hierzulande: Vom kleinsten Blog über die INTRO oder der Nr. 1-Position in den ROLLING STONE Redaktions-Charts, und selbst DIE ZEIT widmete ihm dafür bereits zwei Artikel. Das Album ist sein bislang ausgereiftestes und beschränkt sich nicht auf Indie-Ohrwürmer, sondern stiebitzt ohne Scheu vor Genregrenzen bei allem möglichen von Irish Folk bis Industrial, und das äußerst gelungen.
Auch für seine Avantgardistischen Kostüm-Verwandlungen auf der Bühne ist er von Anbeginn an berüchtigt, und das lange vor dem derzeitigen Nu-Glam-Anwandlungen à la La Roux, Empire Of The Sun oder Lady Gaga, nein: Er sieht sich da eher in einer Klaus Nomi Tradition. Diese Zeitlosigkeit findet sich auch in der Auswahl seiner musikalischen Gäste auf dem aktuellen Album: Atari Teenage Riot Kopf Alec Empire und die arty androgyne Tilda Swintong wurde dazu geladen. Und er arbeitet bereits an einem quasi zweiten Teil zum ‘Bachelor’ Album. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir PATRICK WOLF ein zweites Mal nach Nürnberg holen können.

www.myspace.com/thedeertracks
THE DEER TRACKS – Erhebend schöner Pop aus Schweden, musikalisch in Richtung Sigur Rós, Múm & Co., aber auch The Notwist. Sie selber nennen ihre Musik ‘Northern Lights Electronica’, ich würde am liebsten das Genre ‘Mumin-Glitch-Pop’ dafür aufmachen.
THE DEER TRACKS sind David Lehnberg und Elin Lindfors und kommen aus Gävle. Vermutlich ist da nicht so wahnsinnig viel los und man guckt deshalb gern mal in die Sterne oder die Baumkronen und vertont dann seine Gedanken dazu. So zumindest klingt das Debüt-Album von The Deer Tracks. Kakophonische Beats und Pluckern lösen sich in verwunschenen Klängen und sanften Melodien auf. Dabei wird nicht etwa sparsamen Songwriter-Sounds gefrönt, wie man das von einem Duo vielleicht erwarten könnte, sondern vorzugsweise mit Electronica ein voller, warmer Sound fabriziert, den man sofort mit oben genannten Acts assoziiert. The Deer Tracks – das bedeutet vertonte Leidenschaft aus Klavier, Keyboards, Cello, Trompete, Melodica, Klarinette und Perkussion, mit meisterhafter Dramaturgie zusammengefügt. Über den zarten Konstrukten schweben die Stimmen von David und Elin. Durchaus ergreifend, durchaus.
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Die kleine Vorschau:

15.10. Sellfish wird 8!
Captain Planet
Proceed On…
16.10. Kill The Poor – Nr. 6 von 11
DJs: Quirin + Eve Massacre
25.10. The Paper Chase
+ James Blackshaw
+ Daniel Higgs
30.10. Guy Bored
+ May He Hetal
+ DJs
04.11. Themselves
+ Schimmy Yaw
06.11. Oh no, not again!
DJs: Azzirokko + Herr Ärmel
08.11. Carla Bozulich’s EVANGELISTA
+ The Chap
13.11. Sub:city
DJs: Selfintoxicated + Tobi L.
15.11. „Emo – Porträt einer Szene“ (Ventil Verlag)
Lesung mit Martin Büsser
25.11. Dance Yourself To Death
26.11. Buried Inside
+ Tombs
27.11. Orchid
DJ: Eve Massacre
01.12. Brightblack Morning Light
+ Rio En Medio
10.12. Kreidler
12.12. It’s The Beat mit
Hawnay Troof (live)
+ DJs
19.12. im K4: Bucovina Club
19.12. in der DESI: Die Goldenen Zitronen
25.12. Confused
DJ: Stefan Wagner
30.12. Rantanplan
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www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
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wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
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Tags: Aids Wolf, Kitty Empire, Patrick Wolf, The Invisible
musikvereinnews!
Seid gegrüßt!
Das wunderbare Scott Matthew + Karo Konzert gestern hat doch mal wieder gezeigt hat, dass das Nürnberger Publikum auch mal an einem Montag richtig begeistert aus sich rausgehen kann – Danke dafür! Montage sind nämlich schon so der Angst-Wochentag für uns Konzerteveranstalter.
Weiter geht’s bei uns mit einem feinen Partyevent am Samstag, 26.09. im K4 Festsaal: LAZRDUST heißt es, und als ganz besondere DJ Gäste haben wir mit dem E-Werk zusammen LATE OF THE PIER mit einem DJ Set eingeladen, und MOTO MOTOR (Heilige Liga, Max Masher). Als ‘resident’ DJs gibt’s noch dazu Sets von ELECTRIC PONY NOISES und EVE MASSACRE. Bis Samstag gibt’s dafür übrigens auch noch Karten im Vorverkauf.

Außerdem läuft gerade der Vorverkauf für PATRICK WOLF in die heiße Phase, den wir euch ja am 3.10. in den Z-Bau holen – bloß nicht verpassen! Ein großartiger Multiinstrumentalist, zerbrechlicher Folk-Songwriter mit warmer Baritonstimme, ungestümer Indierocker, gleichzeitig ein überaus sympathischer Live-Entertainer und exzentrische Glam-Diva. Mitspielen wird an diesem Abend das schwedische Indietronica Duo THE DEER TRACKS mit graziösen Klängen zwischen Múm und Notwist.
Am 15.10. feiert SELLFISH seinen 8. Geburtstag im Zentralcafe und dazu haben sie sich nicht nur die Schrammelemopunks CAPTAIN PLANET eingeladen haben, sondern auch noch PROCEED ON…, deren intensive Indietronik durchaus auch mal einen kleinen Schlenker in Screamo-Gefilde wagt.
Am 20.10. sind wir nun auf einer Supportsuche für THE INVISIBLE, denn THE PAPER CHASE, die eigentlich ebenfalls an diesem Termin bei uns gespielt hätten, können nun leider da doch nicht. Dafür haben wir aber gleich einen Ersatztermn gefunden: THE PAPER CHASE werden am 25.10. mit JAMES BLACKSHAW und DANIEL HIGGS im K4 zu Gast sein.
Für den 1.12. haben wir eine ganz neue Show im Programm: BRIGHTBLACK MORNING LIGHT, Neo-Hippies im positivsten Sinne, mit ziemlich großartigem Psychedelic-Folk. Sie brachten schon als sie noch Rainywood hießen, eine Splitplatte mit Bonnie Prince Billy heraus, und spielten sich inzwischen mit ihrem neuen Namen und Rhodes-Orgel und herrlich verhallten R&B-Flöten ins Herz der Weird Folk Fans.Mit ihnen wird RIO EN MEDIO ins Zentralcafe kommen, die atmosphärische ruhige Freakfolk Musik, mit Bariton-Ukulele und Elektronik und wunderschönen Vocals spielt. Auf ihrem ersten Album kollaborierte sie mit Coco Rosie und Vetiver, und erschienen ist es auf Devendra Banharts Label.
Aber zurück zu dem rauschenden Fest, zu dem wir euch am kommenden Samstag einladen wollen:

LAZRDUST Party mit
LATE OF THE PIER (DJ-Set)
+
Local DJs:
Eve Massacre (ORCHID, KILL THE POOR)
Antares & Mario Johannes (ELECTRIC PONY NOISES)
Moto Motor (MAX MASHER/ HEILIGE LIGA)
Samstag, 26.August
Festsaal K4
22 Uhr
Vorverkauf 7 Euro zzgl. VVK-Gebühr / Abendkasse 9 Euro
LAZRDUST ist Überzeichnung und Ekstase aber auch dieses eine besondere Gefühl, dass einen alles andere vergessen lässt. Wenn ihr in Mitten eurer besten Freunde zu eurer Musik tanzt, bei dem einen Moment indem alles stimmt. LAZRDUST sind die ELECTRIC PONY NOISES Gebrüder ANTARES und MARIO JOHANNES, die sich mit Queen EVE MASSACRE von ORCHID und KILL THE POOR zusammengeschlossen haben um euch eine verwunschene Clubnacht zu bescheren in der alles Möglich erscheint, wenn ihre Musik zwischen Indiedance, BlogHouse und technoiden Bangersounds aus den Boxen schallt. Das besondere an LAZRDUST ist, dass dafür nicht nur einmal, sondern auch für die Zukunft internationale Acts nach Nürnberg bringen will, die uns und euch begeistern, und dafür tun sich Musikverein und E-Werk mal zusammen.

Den Auftakt machen hierbei die wunderbaren LATE OF THE PIER die sich direkt aus den Wäldern Nottinghams auf den Weg zu uns ins K4 machen um zu beweisen, dass Erol Alkan und Kitsuné mit ihren Lobeshymnen Recht behalten werden, wenn sie uns zeigen welche Glam, Trash und Electro Perlen sich Hinter ihrem „Fantasy Black Channel“ DJ- Set verbergen. Und damit in dieser magischen Nacht auch wirklich alles Stimmt haben wir euch noch MOTO MOTOR aka MEHMET 2090 von den MAX MASHER Jungs eingeladen, dessen harter Electrostyle euch bestimmt aus den HEILIGE LIGA-Nächten bekannt sein dürfte.
Links: Lazrdust
Late Of The Pier
Eve Massacre
Electric Pony Noises
Heilige Liga
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Die kleine Vorschau:
03.10. Z-Bau (Großer Saal)
PATRICK WOLF
+ THE DEER TRACKS
präsentiert vom Zündfunk / BR2
09.10. Zurück zum Beton!
mit den DJs Jool + Quirin
10.10. DAAD
+ Aftershowparty
Kooperation mit Parvenue und Perspektive – Menschenrechtsfilmtage
15.10. Sellfish wird 8!
Captain Planet
Proceed On…
16.10. Kill The Poor – Nr. 6 von 11
mit den DJs Quirin + Eve Massacre
20.10. The Invisible
+ support (wir suchen noch)
25.10. The Paper Chase
+ James Blackshaw
+ Daniel Higgs
30.10. Guy Bored
+ May He Hetal
04.11. Themselves
+ Schimmy Yaw
08.11. Carla Bozulich’s
EVANGELISTA
15.11. „Emo – Porträt einer Szene“ (Ventil Verlag)
Lesung mit Martin Büsser
23.11. AIDS Wolf
Kitty Empire
26.11. Buried Inside
+ Tombs
01.12. Brightblack Morning Light
+ Rio En Medio
10.12. Kreidler
12.12. Hawnay Troof
19.12. im K4: Bucovina Club
19.12. in der DESI: Die Goldenen Zitronen
30.12. Rantanplan
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www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
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wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
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Tags: Brightblack Morning Light, Late Of The Pier, Lazrdust, Patrick Wolf, Rio en Medio, Sellfish, The Paper Chase
musikvereinnews!
Seid gegrüßt!
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Diese Woche steht bei uns im im Zeichen hervorragender female Beats mit Charisma und Schmackes. Am Freitag, 11.9. spielen bei uns live: MONOTEKKTONI alias Tonia Reeh aus Berlin (Sinnbus Rec.) mit Elektrotrash zwischen derben Beats und Pop Appeal und doch mit Tiefgang. Und: CHERRY SUNKIST alias Karin Fisslthaler (Comfort Zone / Chicks On Speed Rec), ein weiteres Highlight in Sachen schräg-charmanter Elektronik/Weirdotronic aus dem Land der Gustavs und Soap&Skins. Im Anschluss gibt’s dann noch Party mit der LADYFEST NBG DJ ACTION CREW.
Selbstverständlich haben wir auch wieder einige Neuigkeiten:
Am 10.10. unterstützt der Musikverein ein Konzert von DAAD, zwei jungen iranischen Hiphoppern, die in Berlin leben und kritisch über die Politik in ihrer Heimat rappen, in Nürnberg sind sie im Rahmen von PERSPEKTIVE, dem Filmfestivals der Menschenrechte zu Gast.
Zusammen mit SELLFISH bringen wir euch am 15.10. CAPTAIN PLANET ins K4, und hey – SELLFISH feiern mit diesem Abend ihren sage und schreibe achten Geburtstag. CAPTAIN PLANET haben eine neues Album im Gepäck und jede Menge Schrammelpunk-Hits. Eine Band, die man ruhig noch wohlmeinend „Emo“ nennen darf, weil sie ohne den miefigen Pathos auskommt, den all die anderen schlechtgelaunten Kapellen dieser Tage zelebrieren.
Am 16.10. gibt’s die 6. von 11 Ausgaben KILL THE POOR Party, und da das ja quasi ‘Halbzeit’ ist, hat sich auch das DJ Team kurzerhand halbiert: Tonträger aus den verschiedensten Bereichen der Popmusik werden euch an diesem Abend von Quirinia Woolf und Eve Massacre serviert.
Ganz ganz ganz frisch bestätigt: KITTY EMPIRE werden am 23.11. mit AIDS WOLF bei uns spielen, und sie haben uns ja wirklich schon viel zu lange nicht mehr mit ihrem stilvollen und gefühlvollen Indierock mit Post- und Noiserock-Einsprengseln beehrt. Das neue AIDS WOLF Album ‘Cities Of Glass’ auf SKINGRAFT Rec. ist übrigens gelinde gesagt ein absoluter Burner in Sachen Noise-Veröffentlichungen 2009.

Und noch was ganz was Feines: Am 08.11. kommt EVANGELISTA (Constellation Rec.) ins K4, die Band der außergewöhnlichen großartigen Künstlerin CARLA BOZULICH. Sie hat bereits unzählige Alben veröffentlicht, mit u.a. The Geraldine Fibbers, Ethyl Meatplow und unter ihrem eigenen Namen, Kollaborationen mit Thurston Moore, Mike Watt, Lydia Lunch, Nels Cline, sowie Touren und Konzerte mit Xiu Xiu, Hrsta, Wilco u.a. untermauern Carla Bozulich’s Status als Ausnahmekünstlerin, und auch mit Willie Nelson verbindet sie eine enge Zusammenarbeit. Hier gibt’s einen Stream von ARTE über ihren gefeierten Auftritt mit Marianne Faithful und Marc Ribot bei der Ruhrtriennale im August.
Nun aber zurück zur Vorfreude auf unser Konzert dieser Woche:
* _ *
MONOTEKKTONI
CHERRY SUNKIST
LADYFEST DJ ACTION TEAM
Freitag, 11.September
K4 Zentralcafé
21:30 Uhr
7 Euro

Schon wieder neuer, toller Weirdotronic-Stoff aus dem Lande der Gustavs und Soap & Skins: Cherry Sunkist alias Karin Fisslthaler aus Linz reiht sich mit ihrem Albumdebüt ein in die österreichische Produzentinnenriege schräg-charmanter Elektronik. Dabei setzt auch sie neben überaus vielfältigen Soundquellen auf ein künstlerisch durchdachtes Gesamtbild und lässt eindeutig politische Untertöne mitschwingen. So verdreht sie im Song „Control“ beispielsweise eine berüchtigte Peaches-Zeile zu „Shop the pain away.“ Verspielte Melodien, belebter Beat, Weltraumsound, Punk und weiblich angehauchter Elektropop-Spirit werden hier zelebriert. Schmutziger Cut-up-Elektro-Punk, der in seiner tanzbaren Räudigkeit wunderbar eigenständig rotzig daherkommt.
Die Musikerin aus dem österreichischen Linz fragt eher skeptisch, wie okay das Universum ist. Mit Synthesizer, Gitarre, Drum-Computer und vor allem ihrer häufig beinahe schmerzlich verzerrten Stimme bewegt sich Fisslthaler zwischen dem quietschigen Pop-Appeal, der ihrem von einem Softdrink entlehnten Künstlerinnennamen gerecht wird, und einer eher düsteren Kritik an Gendernormen: Zu scheppernden und melodiösen Synthiesounds wird der Fetisch der Liebe als riesiger Kuchen imaginiert, der so süß ist, dass die sich daraufstürzende, bulimische Lady kotzen muss.
www.myspace.com/cherrysunkistmusic

Monotekktoni ist Tonia Reeh. Eine umtriebige Musikerin in der Berliner Nation. Zwischen derbem Rock’n'Roll, Noise-Elektronik, immer wieder perlenden Harmonien und punkigen E-Drums rumpelstilzt sie sich durch ihr Album „Different Steps To Stumble“. Da sägen die Synthesizer, da zerren die Beats. Zwischen Stadion und Feuchtkeller purzeln die Stimmlagen als gäbe es kein Erwachen in Utopia. Monotekktoni verbindet emotionale Gewalt mit elektronischer Kühle und einer ungehörigen Portion Berliner Kratzbürstigkeit. Seltsame Grooves und fette Beats jagen einander, psychedelische Geräuschlandschaften münden in archaische Strukturen, harte Basslinien. Das klingt chaotisch, wird aber von einer hypnotisierenden Stimme zusammengehalten, die der Schönheit den Vorhang lüftet, dich im nächsten Moment aber wieder anschreien und zum Taumeln bringen kann. Mal donnert Reeh über die Tanzfläche, als gäbe es kein Morgen mehr, mal bastelt sie sich ein Indie-Songwritertum, das klingt wie PJ Harvey auf digital, mal traut sie sich in Björk-Tradition an die ganz große Avantgarde-Geste. Manchmal verirrt sich Monotekktoni auf die Atari-Teenage-Riot-Spur und vermatscht Punk mit Techno.
www.monotekktoni.de
www.myspace.com/monotekktoni
www.sinnbus.de/2008_01/content/sr029.php
* _ *
Der Vorverkauf läuft bei uns derzeit an allen üblichen VVK-Stellen für folgende Veranstaltungen:
21.09. Scott Matthew + Karo
26.09. ‘Lazrdust mit Late Of The Pier DJ Set’
03.10. Patrick Wolf + support
04.11. Themselves + Schimmy Yaw
19.12. Die Goldenen Zitronen (in der Desi)
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Die kleine Vorschau:
Im September:


26.09. K4 Festsaal
LAZRDUST mit
LATE OF THE PIER (DJ Set)
+ DJs Antares und Mario Johannes (Electric Pony Noises)
+ Moto Motor (Max Masher / Heilige Liga)
+ Eve Massacre (Orchid / Kill The Poor)
Später dann:
03.10. Patrick Wolf (im Z-Bau!)
+ support // präsentiert vom Zündfunk / BR2
09.10. Zurück zum Beton
mit den DJs Jool + Quirin
10.10. DAAD
+ Aftershowparty
15.10. Captain Planet
(Koop mit Sellfish)
16.10. Kill The Poor – Nr. 6 von 11
20.10. The Paper Chase
+ The Invisible
25.10. James Blackshaw
+ Daniel Higgs
04.11. Themselves
+ Schimmy Yaw
08.11. Carla Bozulich’s
EVANGELISTA
23.11. AIDS Wolf
26.11. Buried Inside
+ Tombs
10.12. Kreidler
19.12. im K4: Bucovina Club
19.12. in der DESI: Die Goldenen Zitronen
30.12. Rantanplan
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www.musikverein-concerts.de
www.myspace.com/musikverein
*
wir seh’n uns,
evi
für die mv-crew
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